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Prof. Dr. Ralph-Miklas Dobler

Prof. Dr. Ralph-Miklas Dobler
Fakultaet 13
Raum: T 4.012
Adresse: 80636 München, Dachauer Str. 100a


Fakultät 13
Tel.: 089 1265-4348
Fax: 089 1265-4302

Fachgebiete / Schwerpunkte

Kunst- und Medienwissenschaften
Bildwissenschaft
Architekturgeschichte


Funktionen

KURZPROFIL


Kurzvita
Ralph-Miklas Dobler hat Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Religionswissenschaft an den Universitäten Tübingen, Venedig und Berlin (FU) studiert. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fotosammlung der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom sowie Doktorandenstipendiat der Max-Planck-Gesellschaft und Mitglied der Forschergruppe „Strategien frühneuzeitlicher Repräsentation“. In seiner Dissertationsschrift untersuchte er unter rezeptionsästhetischen Gesichtspunkten Form, Material und Ikonographie barocker Familienkapellen und erkannte in den Ausstattungen ein symbolisches Kapital, das eine soziale Wirkung entfaltete.
Als wissenschaftlicher Assistent an der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte verfaßte er seine Habilitationsschrift, die sich mit der medialen Inszenierung der Diktaturen des italienischen Faschismus und des deutschen Nationalsozialismus beschäftigt. Im Vordergrund stand dabei die Analyse von Massenmedien, die sich Bildern als eigenständigem und spezifisch wirksamem Sinnträger bedienten. Darüber hinaus entstanden Untersuchungen zu Schönheitskonstruktionen im Reality-TV-Format, zur bildlichen Vermittlung von Krieg und Kriegsfolgen im 20. und 21. Jahrhundert sowie zu Fragen der Denkmalpflege, der modernen und postmodernen Architektur und des Städtebaus.
Ralph-Miklas Dobler war an den Universitäten Tübingen, Dresden und Freiburg als Lehrbeauftragter tätig. An der Universität Bonn war er Privatdozent und vertrat dort im Wintersemester 2015/16 eine W3-Professur für Kunstgeschichte.
Seit 1. März 2016 ist er Professor für Kunst- und Medienwissenschaften an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München.


Forschungsschwerpunkte
Digitalisierung und Gesellschaft
Social Media
Fotografie
Bildenden Kunst und Architektur der Frühen Neuzeit
Kulturelles Erbe und Denkmalpflege
Bild und Diktatur im 20. und 21. Jahrhundert
Visuelle Kommunikation


Weitere Informationen

Kunst- und Medienwissenschaften
Das Fachgebiet Kunst- und Medienwissenschaften untersucht unterschiedliche Aspekte und Funktionen des Visuellen von den künstlerischen Anfängen bis in die mediale Gegenwart. Intention und Wirkung, die verschiedenen Arten von Bildern zugrunde liegen, werden aufgezeigt und anwendungsorientiert erforscht. Darüber hinaus widmet sich das Fachgebiet der Architekturgeschichte und dem „cultural heritage“.
Insgesamt wird so ein interdisziplinärer und international ausgerichteter Zugang zu den kulturellen Grundlagen einer sich in stetem Wandel befindlichen Welt geschaffen. Studierende erwerben die Kompetenz, kritisch, reflektiert und kontextorientiert mit Bildern und Medien in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft umzugehen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung und deren Wirkung. Im Vordergrund stehen hierbei Fragen zum rationalen und irrationalen Diskurs, zur Kommunikation und zur Selbstdarstellung sowie zur Ethik.



SPRECHSTUNDE:
Sprechstundenverzeichnis Fakultät 13