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Für Ohr und Seele

Im Herkulessaal gaben Chor und Orchester der HM Mozarts Spätwerke (Foto: Johannes Lesser)
Im Herkulessaal gaben Chor und Orchester der HM Mozarts Spätwerke (Foto: Johannes Lesser)

[29|06|2022]

Chor und Orchester der HM gaben Mozarts Spätwerk im Herkulessaal

 

Nach langer Konzertpause live zurück: der Chor und das Symphonieorchester der Hochschule München. Sie luden zum Konzert in den Herkulessaal der Münchner Residenz und gaben Mozarts Spätwerk.

 

Soli und Chor mit vierhändigem Piano

Das Mozart-Requiem d-Moll gilt als „das“ Requiem. Der Komponist starb jedoch noch vor Vollendung des Auftragswerks, das von anderen zu Ende komponiert wurde. Der Chor der Hochschule führte das Werk in der selten gespielten Fassung des Klaviervirtuosen Carl Czerny auf: für Chor, Soli und vierhändiges Klavier. Unter Leitung von Prof. Matthias Stoffels zeigte der Chor das nach kirchlicher Tradition mit einer bestimmten Abfolge von Teilen komponierte Stück auf – in einer erstaunlichen Bandbreite des Ausdrucks. SolistInnen und Chor fanden Klangfarben und Dynamik, um Themen wie die Unsicherheit im Übergang der Seelen, Angst, Zorn und Hoffnung darzustellen. Gefühlslagen, an die das Publikum anknüpfen konnte.

 

Das Orchester unter Leitung von Prof. Matthias Stoffels (Foto: Johannes Lesser)
Das Orchester unter Leitung von Prof. Matthias Stoffels (Foto: Johannes Lesser)

Orchesterstück

Im zweiten Konzertteil gab das Orchester ein zweites Spätwerk Mozarts: die Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, einer Tonart, die für Dramatik und Tragik steht. Das bekannte Thema der Sinfonie wechselte während des Stücks zwischen freundlichem Eingebundensein und plötzlichen Ausbrüchen. Dabei traf das Orchester die leichten, leisen Töne ebenso wie die überraschenden und abgründigen Passagen.

 

SolistInnen, Chor und Orchester führten das Publikum mit ihrer Darstellung zurück in den Konzertsaal, dessen Luft zu schnuppern sich für viele BesucherInnen noch etwas ungewohnt anfühlte.

 

KonzertsolistInnen waren Beate Kiechle (Sopran), Isabelle Rejall (Alt), Markus Zeitler (Tenor), Martin Danes (Bass), Nino Gurevich (Piano) sowie Lilian Akopova (Piano).

 

Weitere Informationen: Wer sich für die Teilnahme an den HM-Musikensembles interessiert, findet weitere Informationen auf den Webseiten der Ensembles .

 

 

Christiane Taddigs-Hirsch