Aktuelles

Neuigkeiten und Infos zu Master und Zusatzqualifikation

Hier finden Sie Neuigkeiten und wichtige aktuelle Informationen zum Masterstudiengang und der Zusatzqualifikation "Interkulturelle Kommunikation und Kooperation".


IKM Tagung: Interkulturalität digital - Digitalisierung interkulturell?!

"Interkulturalität digital - Digitalisierung interkulturell " - So heißt unsere diesjährige Tagung, die am 17. und 18. November 2017 stattfindet:


Moderne Kommunikations- und Datentechnologien verändern unsere Welt. Sie nehmen Einfluss auf unsere Kommunikation, unsere Arbeit und die Organisation unseres Lebens. Zugleich sind sie auch Ausdrucksformen von Kultur. Die Tagung befasst sich mit Fragen der Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung, Kultur und Interkulturalität: Entwickelt sich im Zuge der Digitalisierung eine weltweit standardisierte Kultur? Gibt es kulturspezifische Formen der digitalen Kommunikation? Müssen wir Interkulturalität im Kontext der Digitalisierung neu denken?



Aus dem Blickwinkel unterschiedlicher fachlicher Disziplinen beziehen sich die Beiträge der Tagung auf folgende Themengebiete:


  • Kulturelle Aspekte der virtuellen Kommunikation und Kooperation
  • Herausforderungen und ethische Fragestellungen der Digitalisierung
  • Mensch-Roboter-Kommunikation als interkulturelle Kommunikation
  • Kompetenzen für globale digitalisierte Arbeitskontexte
  • Interkulturalitätsforschung als Impulsgeberin für die Gestaltung der digitalisierten Welt



Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier


China-Seminar 2017

Interkulturelles Seminar an der "Beijing Foreign Studies University"

„Es ist eine tolle Möglichkeit, mit Menschen aus einer völlig anderen Kultur ins Gespräch zu kommen und ihre Sichtweisen kennen zu lernen“, lautet Marlenes Fazit, Masterstudierende der „Interkulturellen Kommunikation und Kooperation“ nach dem China-Seminar an der Partneruniversität „Beijing Foreign Studies University“. Marlene ist eine von sieben Studierenden, die dieses Jahr im Rahmen des China-Seminars nach Peking reisen und Land und Leute kennenlernen durften.


Bereits zum achten Mal veranstaltete Studiengangsleiterin Prof. Dr. Katharina von Helmolt gemeinsam mit ihrem chinesischen Kollegen Prof. Dr. Jia das interkulturelle Seminar für deutsche und chinesische Studierende an der Partneruniversität „Beijing Foreign Studies University“. Dabei geht es nicht nur darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, sondern auch um Reflexionen von Eigen- und Fremdbildern und ihrer Wirkung. Im Fokus stand die Bewältigung interkultureller Kommunikationssituationen, wie z.B. Verhandlungsführungen, Teambesprechungen oder Entscheidungsfindungen. In mono- und multikulturellen Gruppen erarbeiteten die Studierenden Ansätze zum gegenseitigen Verständnis und zur erfolgreichen Zusammenarbeit – mit spannenden Ergebnissen.


Neben den Kompetenzen zur deutsch-chinesischen Zusammenarbeit freuten sich die Studierenden der Hochschule München über ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm, unter anderem ging es zur Chinesischen Mauer und dem Sommerpalast der Qing-Dynastie. Hier ein paar Eindrücke von der diesjährigen Reise:


Über Klick auf die einzelnen Bilder wird eine vergrößerte Ansicht geladen.

Die 13 Dimensionen interkultureller Lehrkompetenz

Preisträgerin und IKM-Absolventin Yvonne Weber (links) mit Dr. Juliane Fuge, die den Preis für ihre Dissertation erhalten hat, und dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Niclas Schaper.

„Das ist eine schöne Belohnung für die ganze Mühe“, sagt Yvonne Weber bescheiden, als sie für ihre Masterarbeit den „Johannes-Wildt-Nachwuchspreis für hochschuldidaktische Forschung“ erhält. Mit dem Preis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik jährlich exzellente hochschuldidaktische Dissertationen und Masterarbeiten aus, die sich mit Fragen der hochschuldidaktischen Hochschul- und Bildungsforschung beschäftigen. Die Jury begründete ihre Wahl mit der herausragend forschungskompetenten Herangehensweise, der innovativen Befragungsart sowie der Aktualität des Themas im Kontext der Internationalisierung der Hochschulen.


Das Besondere daran: Weber hat nicht wie die meisten ihrer VorgängerInnen Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaften oder Soziologie studiert, sondern den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Interkulturelle Kommunikation und Kooperation“ an der Hochschule München absolviert und das neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Studienreferentin an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg. Die Vereinbarkeit von Studium und Beruf kommt auch in ihrer Masterarbeit mit dem Titel „Interkulturelle Lehrkompetenz: Konzeption eines Kompetenzprofils für DozentInnen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg“ bestens zur Geltung. Die Idee zu diesem Thema entstand aus dem Arbeitskontext heraus, als Weber sich auf eine Lehrveranstaltung für internationale Studierende vorbereitete: „Ich habe mir dann überlegt: Was erwarten diese Studierenden von mir? Soll ich ihnen genauso gegenübertreten wie den deutschen Studierenden oder brauchen sie etwas Anderes?“


Diese Fragen stellte sie im Rahmen ihrer Masterarbeit allen Beteiligten: DozentInnen, einheimischen sowie internationalen Studierenden. Letztere beantworteten die Fragen relativ eindeutig, wie Weber erzählt: „Die internationalen Studierenden möchten mehrheitlich keine Sonderbehandlung, stattdessen wollen sie einen anderen Lehrstil kennenlernen, als in ihren Heimatländern üblich ist. Sie schätzen die Gruppenarbeiten und die flachen Hierarchien zwischen ihnen und den DozentInnen.“


Den DozentInnen fiel die Antwort nicht ganz so leicht, denn gerade an einer Dualen Hochschule müssten sie sich immer wieder die Frage stellen: „ Nehme ich Rücksicht auf die besonderen Bedürfnisse von internationalen Studierenden oder halte ich mich strikt ans Curriculum, um den Erwartungen der Ausbildungsstätten gerecht zu werden, bei denen die nationalen Studierenden arbeiten?“ Deswegen sei Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit eine der 13 Dimensionen interkultureller Lehrkompetenz, die Eingang in das von Weber erarbeitete Kompetenzprofil gefunden hat. Manche der Kompetenzdimensionen sind Persönlichkeitsmerkmale, die man nicht trainieren könne, andere wiederum stellten erlernbare Fertigkeiten dar.


Tatsächlich haben einige hochschuldidaktische Zentren bereits Interesse an einer Veröffentlichung der Ergebnisse der Masterarbeit bekundet, um das Kompetenzprofil als Ausgangspunkt für die Konzeption ihrer interkulturellen Trainings für DozentInnen heranziehen zu können. Dadurch wird einmal mehr deutlich, welch wichtigen Beitrag die Forschungsprojekte im Masterstudiengang „Interkulturelle Kommunikation und Kooperation“ in den unterschiedlichsten Arbeitskontexten leisten können.


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"Freiwilligen Helfern helfen"

"Freiwilligen Helfern helfen"


Unter diesem Motto initiiert der Hochschulverband IKS Weiterbildungsveranstaltungen zu den Themen "Interkulturelle Kompetenz" und "Interkulturelle Sensibilisierung" für Freiwillige in der Flüchtlingshilfe.


Informationen: Intercultural-Campus.org


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