Verwendung der Studiengebühren
Verwendung der Studiengebühren
Die Fakultät 13 investiert ihren Anteil an den Studiengebühren zu 80 Prozent in die Lehre und zu 20 Prozent in infrastrukturelle Verbesserungen der Studienbedingungen. Die eingesetzten Mittel werden nach „Maßnahmen“ unterschieden.
Die wesentlichen Maßnahmen sind:
Lehre
UNIcert-Programm (142 Semesterwochenstunden)
Zusatzqualifikationen IKK und ES (28 Semesterwochenstunden)
Musikensemble (Chor und Orchester)
Theatergruppe
mhm (Hochschulmagazin: Redaktionsseminar)
Infrastruktur
Eine Verwaltungsangestellte
Tutorien und studentische Hilfskräfte
Lehrmittel und Wartung
Kopierkosten für Lehrmaterial der Dozenten
Vorlesungsverzeichnis
Profil der Fakultät
Absolventinnen und Absolventen der Hochschule können nur dann auf dem Arbeitsmarkt bestehen, wenn sie mehr als reine Fachkenntnisse mitbringen. Zusätzliches Wissen und fachübergreifend wirksame Handlungskompetenzen vermittelt das Querschnitts-Angebot der Fakultät 13 SG (Studium Generale und Interdisziplinäre Studien). Es ist auf drei Schwerpunkte („Säulen“) hin konzentriert:
Schwerpunkt Kulturelle Kompetenz
Die Hochschule bekennt sich zur Allgemein- und Persönlichkeitsbildung. Hieraus ergibt sich die Bereitstellung eines breiten Angebotes, das Wissensfelder zusammen mit methodischem Know-how auf der Grundlage verschiedener Geistes-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften verfügbar macht. Die Themen sind fachübergreifend und ergänzen die spezialisierte Ausbildung der einzelnen Studiengänge.
In den SG-Veranstaltungen reflektieren wir Menschenbilder, Traditionen, gesellschaftliche Prozesse, kulturelle Normen und künstlerische Entwicklungen mit dem Ziel, die Studierenden zur aktiv-kritischen Teilnahme am „Zeitgespräch“ zu befähigen. Daneben geht es um das Aneignen bzw. Anwenden von Grundlagen des Denkens und verantwortlichen Handelns, sowie um methodisch angeleitetes Analysieren und Verstehen von Wissenschaftsdiskursen.
Die kulturelle Kompetenz erweitern auch Veranstaltungen der dritten Säule „Internationale Kompetenz“, soweit sie den Blick auf Gemeinsamkeiten wie Unterschiede von Kulturen schärfen oder professionelles Agieren in interkulturellen Konstellationen fördern.
Schwerpunkt: Schlüsselqualifikationen
Um Studierende bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen und auf verantwortliche Tätigkeiten in Gesellschaft, Arbeitswelt und Wissenschaft vorzubereiten, sind fachübergreifende Kompetenzen erforderlich. Dabei geht es um mehr als um die Aneignung oberflächlicher Techniken. Umfragen unter Arbeitgebern zeigen: Persönlichkeiten sind gefragt.
Ziel des Lehrangebotes ist es, Kompetenzen im Sinne von Wissen, Fähigkeiten und Haltungen zu vermitteln. Dabei geht es um folgende Bereiche:
- Persönliche Kompetenz: dazu gehören (Selbst-)Reflexion, Kenntnis der eigenen Stärken, Reflexion von Menschenbild und Werten im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung
- Soziale Kompetenz: dazu gehören Gesprächsführung, Kommunikation und Konflikt- management
- Methodische Kompetenz: dazu gehören Präsentation, Moderation und Feedback In vielen Veranstaltungen der anderen SG-Schwerpunkte sind ebenfalls Elemente von Schlüsselqualifikationen integriert.
Schwerpunkt: Internationale Kompetenz
Eine durch Europäisierung und Globalisierung bestimmte Berufswelt stellt die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule vor besondere Herausforderungen. Zu ihrer Bewältigung leisten die Veranstaltungen der Rubrik Internationale Kompetenz einen substanziellen Beitrag. Sie vermitteln anwendungsorientiertes Wissen über Internationale Beziehungen, Prozesse und Institutionen, vertieftes Verständnis interkultureller Phänomene und gesteigerte Kommunikationsfähigkeit in entsprechenden Situationen. Sie fördern die hier unabdingbare kognitive und soziale Kompetenz. Hierzu gehört als integrativer Bestandteil eine anspruchsvolle, zertifizierte Fremdsprachenausbildung (UNIcert) in Englisch, Chinesisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Russisch und Spanisch, sowie Kurse in Deutsch als Fremdsprache, stets eingebettet in Studien und situatives Erproben der jeweiligen Landeskultur.
Die Zusatzqualifikation „Interkulturelle Kommunikation und Kooperation“ (IKK) führt nach fünf erfolgreichen Lehrveranstaltungen zu einem Zertifikat.